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Startseite Presseberichte 2010 Neue Pokale im Löschangriff
24 | 07 | 2024
Neue Pokale im Löschangriff Drucken
Geschrieben von: Freies Wort   
Donnerstag, den 16. September 2010 um 18:03 Uhr
Den Rhönpokal im Löschangriff gab es bislang noch nicht. Auch um den Hofberg-Pokal wurde erstmals gekämpft. Beide Cups sind dem Ideenreichtum der Freiwilligen Feuerwehr Eckardts zu verdanken.

Eckardts - Die Eckardtser Einsatzkräfte um Ortsbrandmeister Thomas Rudolph lieben den Löschangriff. Außerdem ist der Sportplatz außerhalb des Ortes für solch einen Wettbewerb ideal. Einziges Problem für Außenstehende: Das Wasser. Für die Eckardtser war das die kleinste Herausforderung. Im Löschteich am Gerätehaus gibt es ausreichend davon.

Und so wurde das Wasser am Vorabend des Wettkampfes dort in Tanks gefüllt und zum Sportplatz transportiert. Hier kamen der Wehr die guten Beziehungen zur Agrargenossenschaft in Hümpfershausen zugute - Tanks und Anhänger wurden den Floriansjüngern problemlos zur Verfügung gestellt.

Fehlten nur noch die Teilnehmer. Guter Dinge schrieb man mehr als 30 Wehren im Umland an und lud sie zum Rhönpokal ein. Von der Hälfte der Teams kam eine Rückmeldung. Letztlich gingen sieben Mannschaften aus Herda, Schafhausen, Wahns, Unteralba, Mittelschmalkalden, Fambach und Schmalkalden an den Start.

Natürlich waren auch die Gastgeber dabei. Mittelschmalkalden - und das sollte hier ausdrücklich betont werden - startete diesmal nicht mit den "alten Herren". Vielmehr bildete man die sogenannte Mittelberg Feuerwehr - eine kombinierte Mannschaft aus Mittelschmalkalder und Fambacher Wehrleuten. Geprobt hatte man in dieser Besetzung noch nicht - am Ende aber klappte es ganz toll - die MiFas kamen mit einer Zeit von 31,2 Sekunden auf den zweiten Platz und holten sich neun Punkte für diese Leistung.

Die MiFa-Mannschaft (Mittelschmalkalden und Fambach) im Einsatz.

Foto: Annett Recknagel

Platz eins und zehn Punkte gingen mit 28,2 Sekunden klar nach Wahns. Rang drei belegte das Team aus Schafhausen. Wobei alle drei Mannschaften den Hofberg-Pokal der Feuerwehr Eckardts mit nach Hause nehmen durften. Außerdem waren sie mit der stärkeren Spritze gestartet. Hier gab es zwei Kategorien: Einmal wurde mit einer 75 PS bringenden Tragkraftspritze gestartet und zum anderen mit einer Pumpe, die 28 PS brachte. In der zweiten Kategorie traten fünf Mannschaften gegeneinander an. Unteralba holte sich mit 28,1 Sekunden und zehn Punkten den Sieg. Eckardts landete auf Platz zwei (neun Punkte) und Schafhausen wurde Dritter (acht Punkte).

Die Schmalkalder waren mit der alten Pumpe übermotiviert und verknoteten einen Schlauch, so dass sie mehr als eine Minute für den Löschangriff benötigten. Auch hier gab es für die drei Ersten den Hofberg-Pokal. Die Punktwertung ist wichtig für den Rhön-Pokal. Jeweils die drei Erstplatzierten haben jetzt sehr gute Aussichten, diese Trophäe zu gewinnen. Denn der Lauf in Eckardts war erst einmal die halbe Miete. Der Endlauf steht am Samstag, 25. September, um 13 Uhr, in Unteralba im Kalender.

Bei den Damen trat mit den Fambacherinnen einzig eine Mannschaft an und holte sich zehn Punkte. Als Beobachter vor Ort fungierten der amtierende Kreisbrandinspektor Klaus Kleimenhagen und Kreisbrandmeister Peter Schütz. Die Wettkampfleitung lag bei Heinz Ruppert vom Kreisfeuerwehrverband im Wartburgkreis. Für Ordnung sorgte Peter Florian von der Freiwilligen Feuerwehr aus Wernshausen. Mario Kirste von der Freiwilligen Feuerwehr Eckardts fungierte als Hauptorganisator. ar